Energiespeicherarten-Wärmespeicher

Energiespeicherarten

Energie wird nicht erzeugt, sondern nur in eine andere Energieform umgewandelt. Um also Energie zu speichern, müssen wir diese in eine Form umwandeln in der sie wieder abgerufen werden kann. Hier ein paar Stichpunkte, wie allgemein Energie gespeichert werden kann:

  • mechanische Energiespeicher
  • chemische Energiespeicher
  • thermische Energiespeicher

Um den Bereich der thermischen Energiespeicher, allgemein Wärmespeicher, etwas genauer zu erläutern gehen wir nun auf drei spezielle Wärmespeicher präziser ein.

Sensible Wärmespeicher
Bei den sensiblen Wärmespeichern wird durch die Temperaturänderung des Speichermediums die Energiezunahme oder auch Abnahme reguliert. Das Speichermedium kann fest sein, wie zum Beispiel das Erdreich oder Kies. Wasser zählt in diesem Fall zu den flüssigen Speichermedien. Es existieren auch Mischformen dieser beiden Speichermedien wie der Wasser-Kies-Wärmespeicher, bei dem der Wärmeaustausch direkt durch den Wasseraustausch erfolgt.
Latentwärmespeicher
Der wohl bekannteste Vertreter der Latentwärmespeicher ist der Handwärmer, welcher durch eine chemische Reaktion seine Wärme an die Umgebung abgibt. Auf diesem Prinzip basierend, existieren unterschiedliche Latentwärmespeicher. Durch Schmelzen von speziellen Salzen oder Paraffinen ändern diese ihren Aggregatszustand vom Festen zum Flüssigen und nehmen dabei viel Wärmeenergie auf. Die Speicher entladen sich durch das Freigeben der zuvor gespeicherten Wärmeenergie, welche bei einer erneuten chemischen Reaktion freigesetzt wird. Die Salze bzw. Paraffine ändern nun wieder ihren Aggregatszustand und werden fest.
Thermochemische Speicher
Voraussetzung für einen thermochemischen Speicher ist, dass die Reaktionspartner ungiftig sind und die Wärme gut leiten können. Sie speichern Wärme durch endotherme Reaktionen und geben diese durch eine exotherme Reaktionen an die Umgebung ab. Vorteil dieser Speicher ist, dass die gespeicherte Energie über einen langen Zeitraum nahezu verlustfrei gespeichert und wieder abgerufen werden kann. Die Speicherdichte beträgt hier bis zu 300 Kilowattstunden pro Kubikmeter im Gegensatz zu 60 Kilowattstunden pro Kubikmeter bei Wasserspeichern.
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