Errichtung von Hausanschlussraum / Nische / Wand

Die Errichtung der Hausanschlussraum / Nische / Wand, ist abhängig von den entsprechenden Gegebenheiten die das Wohnhaus oder Wohngebäude hat.

Hausanschlussraum: Ist ein Raum der begehbar sowie abschließbar ist, in dem die Anschlussleitungen und Betriebseinrichtungen untergebracht werden.

Hausanschlussnische: Ist eine Bauseitig zur Errichtende Nische wo die Anschlussleitungen sowie die Betriebseinrichtungen untergebracht werden.

Hausanschlusswand: Ist eine Wand auf der die Leitungen befestigt werden, und die entsprechende Betriebseinrichtung untergebracht wird.

Bei Nichtwohngebäuden ist eine der entsprechenden Ausführungsformen vorzusehen das individuell mit dem Versorgungsunternehmen abgesprochen werden muss.

Die Anschlussleitungen / Anschlusseinrichtungen die in der Wand/Nische/Raum untergebracht werden sind: Wasser, Abwasser, Gas, Strom, Telekommunikation, Fernwärme

Der jeweilige Hausanschlussraum / Nische / Wand muss sich an einer Außenwand befinden oder nicht mehr als 3m von einer entfernt sein.
Die Einrichtungen müssen so geplant werden das die geforderten Einrichtungen und Versorgungsleitungen der Norm entsprechend untergebracht werden können, sowie vorschriftgemäß installiert und gewartet werden können.

Nach DIN 18012 (2000-11) gilt :
Hausanschlusswand: Ist bei bis zu 4 Wohneinheiten gefordert.
Hausanschlussraum: Ist bei mehr als 4 Wohneinheiten gefordert.
Hausanschlussnische: Ist bei nicht unterkellerten Einfamilienhäusern gefordert.

Anforderungen:

Freiraum:
Die Hausanschlussnische sowie Wand sind so zu planen, das zusätzlich zur geforderten Einbautiefe von 30cm ein Anstand von 1,2m eingehalten werden muss.
Insgesamt muss also ein Freiraum von 1,5m gegeben sein.
Wände:
Die Wände müssen entsprechend eine Festigkeit aufweisen und müssen eine Wandstärke(dicke) von min. 60 mm aufweisen.
Material:
Der Hausanschlusskasten sowie das entsprechende Kabel müssen auf einer nicht brennbaren Oberfläche untergebracht werden.

Thermische Einflüsse:
Der jeweilige Hausanschlussraum / Nische / Wand müssen frostfrei gehalten werden, demnach nicht unter 0 Grad betragen. Hitze ist ebenfalls zu vermeiden die Raumtemperatur darf 30 Grad nicht übersteigen.

Belüftung:
Es muss eine ausreichende Be und Entlüftung sichergestellt werden.

Fundamenterdung / Potentialausgleich :
Die Anschlussfahne muss entsprechend an der Wand/Nische , untergebracht werden. Hier ist auch die Potentialausgleichsschiene unterzubringen.

Anforderungen an die Hausanschlussnische:

Bauliche Anforderungen:
Die Nische sollte der Öffnung einer gängigen Wohnungstür entsprechen und 875 breit, 2000mm hoch sein, die Tiefe muss min. 250mm betragen.

Bei der Weiterführung von Leitungen ist auf die Statik zu achten.

Innerhalb der Hausanschlussnische dürfen keine Kreuzungen, der Leitungen/Rohre entstehen.

Anforderungen an die Hausanschlusswand:

Bauliche Anforderungen: Die Wand muss über das Treppenhaus oder Kellergang, von Außen zu erreichen sein. Die Wand muss in Verbindung mit der Außenwand stehen, hier werden die Leitungen von Außen eingeführt.

Die Leitungen dürfen keine Kreuzungen aufweisen.

Die Höhe des Raumes dürfen nicht kleiner als 1,8m sein. Auch Kanäle oder Leitungen dürfen die Durchgangshöhe nicht unterschreiten.

Anforderungen an die Hausanschlussraum:

Bauliche Anforderungen: Der Raum muss über das Treppenhaus oder Kellergang, von Außen zu erreichen sein. Dieser darf nicht als Durchgang dienen. Der Raum muss in Verbindung mit der Außenwand stehen, hier werden die Leitungen von Außen eingeführt.

Die Tür muss entsprechend groß gestaltet werden, das die Betriebseinrichtungen Problemlos einzutransportieren sind.

Die Tür des Hausanschlussraumes muss mit ” Hausanschlussraum” beschriftet werden.

Die Höhe des Raumes dürfen nicht kleiner als 1,8m sein. Auch Kanäle oder Leitungen dürfen die Durchgangshöhe nicht unterschreiten.

Der Hausanschlussraum muss mit einer schaltbaren ausreichenden Beleuchtung sowie Schutzkontaktsteckdose ausgestattet werden.

Geforderte Maße:
Die Maße richten sich nach den Anforderungen, sowie Art und Größe der Betriebseinrichtungen.

Der entsprechende Hausanschlussraum muss min. 2m lang, 2m hoch sein, die Breite muss min. 1,5m sein wenn nur eine Wand belegt wird. Mindestens 1,8m wenn die gegenüberliegende Wand belegt wird.

Wie kommt die elektrische Energie in unsere Haushalte?

Die elektrische Energie, wird in einem Kraftwerk oftmals durch mechanische Energie gewonnen, und anschließend mittels eines Transformators in elektrische Energie umgewandelt. Hier wird die Energie im Bereich von mehreren Kilovolt über die Hochstromleitungen, zu den Trafos im Ort weitergeleitet.

Auf dem Weg, wird die Spannung in der Regel mehrfach reduziert, und am nächstgelegene Trafo in eine gebräuchliche Form von 400 V Wechselspannung um gerichtet. Diese 400 V, werden anschließend über Erdleitungen oder auch wieder Freileitungen, in die Haushalte geführt. Diese können dann, am Hausanschlusskasten in den Häusern abgegriffen werden. Danach wird die Spannung über einen Elektrozähler geführt, und anschließend auf die verschiedensten Stromkreise in der Elektroinstallation unserer Häuser geführt. Die Spannung, von 400 V ist nicht die was im Endeffekt an unseren Haussteckdosen ankommen. Die Spannung von 400 V beträgt die Spannung die zwischen zwei Außenleitern gemessen wird. An unserem Haussteckdosen, misst man den Außenseiter gegen den Nullleiter, die Spannung beträgt hier 230 V.

Elektrische Energie für unsere Haushalte im Detail

Natürlich ist dies nur eine kurze Beschreibung, wie unser Stromnetz funktioniert. Hier steht natürlich wesentlich mehr Technik dahinter wie man es auf dieser Webseite beschreiben könnte. Ich hoffe hiermit ist einigermaßen klargestellt, wie die elektrische Energie in unserer Haushalte gelangt.

Welche Formen von Energie gibt es

Natürlich gibt es unterschiedlichste Formen von Energie, in der Physik wird auch unter folgenden Energieformen unterschieden:

  •  Chemische Energie
  • Mechanische Energie
  • Elektrische Energie
  • Thermische Energie

 

 

Vorteile von Bussystemen

Der Einsatz von Bussystemen, wird schon seit einigen Jahren ausgeführt. Die moderne Gebäudeinstallation fordert immer mehr an Komfort, und ist aus diesem Grund in jedem Fall Grund genug für einige Bauherren sich ein Bus System installieren zu lassen.

 Funktion von Bussystemen

Das Ganze funktioniert so, jeder Schalter im eigenen Haus wird mit dem Installationsbus verbunden, und in der Elektroverteilung mit den Schaltgeräten vernetzt. Die Leitungen die zur Energieversorgung benötigt werden, werden direkt zur Verteilung verlegt, wo sie an die einzelnen Schaltgeräte die für die Steuerung der verschiedenen Schaltgruppen zuständig sind aufgelegt. Der Vorteil von Bussystemen liegt ganz klar darin, dass jede Schalteinrichtung wie etwa Schalter oder Touchpad alle Lichter sowie auch Rollläden oder andere selbstdefinierte Schaltgruppen steuern können. Das ganze wird mittels einer Software realisiert, die jederzeit veränderbar ist und die kompletten Schaltungen im ganzen Haus können nach Bedarf verändert werden. Dies bietet in jedem Fall den maximalen Komfort, den eine Elektroinstallation bieten kann. Viele Leute legen heutzutage eine Menge Wert darauf eine Elektroinstallation möglichst flexibel und immer veränderbar zu gestalten. Auch komplexe Steuerung wie etwa Heizung oder ähnliche Einrichtungen können mit Bussystemen realisiert werden.

 

Technischer Wandel

Der Einsatz von Bussystemen geht auch einem immer weiteren technischen Wandel entgegen, künftig werden verschiedene Elektrogeräte auf den Einsatz von Bussystemen wie etwa KNX optimiert. Es ist denkbar künftig via iPhone oder ähnlichen internetfähigen Handys, die eigene Waschmaschine oder Elektroherd einzuschalten. Wer beim Hausbau die Elektroinstallation planen möchte, und das ganze Zukunft sicher gestalten der sollte in jedem Fall die Installation eines Bussystemen in Betracht ziehen.

Einen Treppenlift kaufen? Wie läuft das mit der Energieversorgung?

Wer sich in der heutigen Zeit einen Treppenlift zulegen möchte, sollte in jedem Falle verschiedenste Dinge beachten die es beim Kauf zu berücksichtigen gilt.

Treppenlift kaufen

 

 

Bedingungen vor dem Kauf des Treppenlifts

Wer sich ein Treppenlift Modell zulegen möchte, sollte sich erstmal über die Bedingungen informieren. In vielen älteren Häusern stellt die Befestigung in jeder Hinsicht eine Hürde dar. Zwar bekommen auch das die meisten Anbieter Problemlos auf die Reihe, aber die Treppenlift Anbieter verursachen Möglicherweise Schäden bei der Montage die weitere Arbeiten mit einbeziehen.(Verputzen/Ausbessern) von Tapeten und Wänden.

 

Wie läuft das mit der Energieversorgung bei Treppenliften?

In der Regel erhalten diese einen Festanschluss, über das 230V Netz. In jeder Hinsicht muss an gegebener Stelle ein Stromanschluss vorhanden sein, der den Treppenlift mit Energie versorgen kann. In der Regel hängt der Treppenlift selber nicht direkt am Versorgungsnetz sonder wird über eine bewegliche Stromverbindung versorgt. Der Aufbau eines solchen Systems ist sehr komplex, und kann nur vom Fachmann richtig erklärt werden.

Treppenlift kaufen?

Wer sich einen Treppenlift Zulegen möchte, der sollte unbedingt folgende Seite Besuchen: http://guenstigere.com/treppenlift/auf der gegebenen Seite findet man die Möglichkeit, sich mehrere Angebote von preiswerten Fachfirmen zukommen zu lassen. In jeder Hinsicht eine gute Möglichkeit.

Messung eines Staberders

In der Skizze, sehen Sie wie man einen Staberder durch eine Messung auf den zulässigen Wert überprüft.

Messung des Staberders

TAB Pfalzwerke Zusammenfassung

Antrag von Zählern

Montage des Zählers

Die Pfalzwerke übernimmt die Montage der Zählereinheiten, nicht mehr mit eigenem Personal sondern gibt dieses an Unternehmen ab.

Inbetriebsetzung

Um eine Inbetriebsetzung, umzusetzen ist es notwendig den Inbetriebsetzungsantrag, rechtzeitig und vollständig auszufüllen. Hier ist auch Wert auf die Telefon und Faxnummer zulegen, da eine Terminabsprache unabdingbar ist.

 

Nach Einreichung des Antrags sind ca. 5 Wochentage einzuplanen bis der Zähler gesetzt, und die Anlage in Betrieb gehen kann.

 

Die als zu in Betrieb zu setzende Anlage, muss den Bestimmungen der TAB, DIN-VDE sowie BGV A3 entsprechen um in Betrieb genommen zu werden.

 

Sollte der Errichter der Anlage, der Montage der Zähler mit einem vereinbarten Termin nicht gerecht werden, so muss der Errichter entsprechend die Anfahrtskosten entlohnen.

 

Die Umsetzung der Verdrahtung der Zähler, sind entsprechend der Tab zu entnehmen.

Elektrische Verbrauchsgeräte

 

Elektrische Verbraucher und Anlagen, dürfen keine Störenden Einflussbedingungen auf die gegebenen elektrischen Anlagen sowie auf das Energieversorgungsnetz haben.

 

Diese müssen den entsprechenden Normen, wie in der Tab beschrieben gerecht werden.

 

Die Verbrauchsgeräte müssen auch entsprechend Störungsfrei/fest gegen die üblichen störenden Eigenschaften wie etwa : Spannungseinbrüche, Oberschwingungen und Überspannungen sein.

Entladungslampen

 

Diese dürfen pro elektrischer Kundenanlage, mit einer Gesamtleitung von 250W je Phase auch unkompensiert angeschlossen werden. Wenn mehr Lampenleistung benötigt wird, muss durch eine Kompensation zwischen 0,9 kapazitiv sowie 0,9 induktiv der Verschiebungsfaktor erreicht werden.

 

Bei Beleuchtungsanlagen ab 5KVA sind eine der folgenden Maßnahmen zu realisieren:

Dou Schaltung der Leuchten

 

Schaltung von einzelnen Lampen in einer Gruppe, wo die Lampen  sowohl mit kapazitiven als auch induktiven Vorschaltgeräten betrieben werden, und diese gleichmäßig aufgeteilt sind.

 

Der Einsatz von Elektronischen Vorschaltgeräten

 

Durch eine Kompensationsanlage Zentral, die gegen Signale von Rundsteuerempfängern ausreichend gesperrt oder verdrosselt ist.

 

Wenn andere Maßnahmen eingesetzt werden sollen, so muss dies mit dem Netzbetreiber geklärt werden.

Motoren

 

Motoren dürfen keine Spgs. Änderungen im Netz verursachen

 

Folgende Grenzwerte sind zu beachten, wenn Motoren eingesetzt werden, die nicht immer 2X täglich anlaufen, hier dürfen die Grenzwerte der Scheinleistung nicht überschritten werden.

 

Wechselstrommotoren mit weniger als 1,7 kVA

Drehstrommaschinen mit weniger als 5,2 kVA

 

Bei Maschinen mit höheren Anlaufströmen, müssen die Errichter beziehungsweise Planer mit den Netzbetreibern entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung von Störungen ausarbeiten.

 

Elektrowärmegeräte

 

Stromkreise ab 4,6 KW müssen vom Errichter und Planer als Drehstromkreis ausgelegt werden.

 

Weitere Bestimmungenzu Elektrogeräten sind in der Tab zu finden, aber hier nicht weiter aufgeführt.

 

Errichtung von Telekommunikation über das Niederspannungsnetz

 

Das Netz darf nicht ohne Zustimmung für Zwecke der Telekommunikation genutzt werden, da hier störende Einflüsse entstehen könnten. Jeder Betreiber sollte dafür sorgen, das keine störenden Beeinflussung entsteht. Die Telekommunikationsgeräte dürfen das Netz sowie die Kundenanlage nicht beeinflussen.

 

Auswahl von Schutzmaßnahmen

 

Auskunft bezüglich des Netzes gibt der Netzbetreiber.

In Neubauten muss ein Fundament Erder nach DIN  18014 errichtet werden.

 

PEN sowie Neutralleiter dürfen nicht als Erdungsleiter für Schutz sowie Funktionszwecke verwendet werden. Beim Einbau von Überspannungsschutzsystemen, sind diese im Kundenteil der Anlage demnach im nicht plombierten Teil der Anlage einzubauen.

 

Bedienbereiche vor dem Hausanschlusskasten

 

Links und rechts vom Hausanschlusskasten muss min. 0,3m Platz bleiben, vor dem Hausanschlusskasten muss im Abstand von 1,2 m Platz frei Bleiben.

 

 

Erstellung des Hausanschlusses

 

Die Erstellung des Hausanschlusskasten, wird von den zuständigen Energieversorger erstellt. Die Beantragung von Strom für den neu zu erstellenden Haushalt, sollte in der Regel schon sehr früh geschehen. Die Verbindung vom Hausanschlusskasten, bis zum Zählerplatz übernimmt hingegen die ausführende Elektrofachkraft.

 

Beurteilung von VDE Messungen

Welche Messungen sind in welcher Reihenfolge erforderlich?

 

1. Durchgängigkeit der Schutzleiter

2. Isolationsmessung

3. Schutz durch automatische Abschaltung

4. Spannungsmessung

5. Erdungswiderstand

6. Drehfeld

 

Stromkreis Nr.1 Steckdose

Absicherung: B16A

Leiterquerschnitt: 2,5 mm²

Kein RCD da nur für Elektrotechnische Fachkräfte zugänglich.

Leitungslänge 220 m

Umgebungstemperatur bis 30 Grad

 

Stromkreis Nr.2 Steckdose

Absicherung: B16 A

RCD 25A, 0,03A

Leiterquerschnitt: 2,5mm²

Leitungslänge 25 m

Umgebungstemperatur bis 30 Grad

 

 

Messung Nr.1

 

Das prüfen der Durchgängigkeit der Schutzleiter

 

Messwerte Stromkreis Nr.1

 

Messwert: 0,7 Ohmen

 

Beurteilung: Der Wert ist angemessen, da der Messwert den Erfahrungswert nicht übersteigt.

 

Rechnung = 7,566 1 m Ohmen / Meter * 25m = 189, 15 m Ohmen = 0,19 Ohmen

 

Messwert Stromkreis Nr.2

 

Messwert: 2  Ohmen

 

Beurteilung: Der Wert ist nicht angemessen, da der Messwert den Erfahrungswert übersteigt, hier müssen Kontakte geprüft werden, und der Fehler der für den hohen Widerstand verantwortlich ist gefunden werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Messung Nr.2

 

Isolationsmessung

 

Messwerte Stromkreis Nr.1

 

Messwerte:

L1->N    <300 M Ohmen

L1->PE 0,57 Ohmen

N->PE   <300 M Ohmen

 

Der schlechteste Wert ist ins Messprotokoll zu übertragen.

 

Beurteilung: Es besteht Brandgefahr , die Isolierung wurde beschädigt bzw. es ist ein Kontakt entstanden zwischen dem Leiter L1 und PE. Leitung muss ausgetauscht werden, bzw. der Stromkreis muss überprüft werden.

 

 

Messwert Stromkreis Nr.2

 

Messwert: 2  Ohmen

L1->N    <300 M Ohmen

L1->PE <300 M Ohmen

N->PE   <300 M Ohmen

 

Beurteilung: Der Stromkreis zeigt keine Fehler.

 

 

Messung Nr.3

 

Schutz durch automatische Abschaltung

 

Messwerte Stromkreis Nr.1

 

Messwerte:

L1->PE  IK = 95 A  Zs=2,4 Ohmen

 

Beurteilung: Der zu erwartende Kurzschlussstrom ist hoch genug, demnach ist die Leitung im Falle eines KS ausreichend geschützt.

 

Da: B16 Sicherung das 5 Fache des Nennstroms benötigt, um in geforderter Zeit auszulösen, das die Leitung nicht überhitzt, und somit keine Brandgefahr besteht.

 

 Messwert Stromkreis Nr.2

Messwerte:

Imess : 55 mA , Aulösezeit: 4 Sec.

 

Beurteilung: Der RCD löst zu spät aus, die Anlage ist zu Überprüfen.

 

 

 

Messung Nr.4

 

Spannungsmessung

 

 

Messwerte Stromkreis Nr.1

Messwerte:

L1->N 211 V

Beurteilung: Die Leitung ist nicht richtig Dimensioniert, der Spannungsfall ist zu hoch.

Laut VDE 0100 – 520 ist ein Spannungsfall von max. 4 % bis zum Verbraucher bzw. bis zum Anschluss, empfohlen. Laut DIN 18015 soll der Spannungsfall 3% hinter der Messeinrichtung nicht überschritten werden.

 

 

Messwert Stromkreis Nr.2

Messwerte:

L1->N 231 V

 

Beurteilung: In Ordnung

 

 

Messung Nr.5

 

Erdungswiderstand

 

Messung des Fundamenterders

 

Messwert: 15 Ohmen

 

Beurteilung: Der gemessene Wert ist zu hochohmig, es müssen Maßnahmen ergriffen werden. Zum Beispiel zusätzlicher Staberder.

 

Erklärung:

Der Erdungswiderstand sollte so Niederohmig wie möglich sein, hier gibt es ein Üblichkeitswert, von > 10 Ohmen. Gemessen wird mit R lo.

 

Das EVU schreibt für den Betriebserder max. 0 -2 Ohmen vor.

 

 

Messung Nr.6

 

Drehfeld

 

Messung des Drehfelds

 

Drehfeldanzeiger zeigt ein Drehfeld von 2 1 3

 

Beurteilung: Die Phase 1 und 2 sind vertauscht

Arbeiten unter Spannung

Zum Arbeiten unter Spannung bedarf es einer besonderen Ausbildung, dem so genannten AuS-Pass.

 

Zur Ausübung solcher Tätigkeiten, sind die BG Regeln zu beachten, hier gibt es eine Norm Namens BGR A3, die die Reglungen zum Arbeitsschutz sowie die Vorschriften zum Arbeitsschutz für Arbeiten unter Spannung festlegt.